Unser vorerst letzte Blogeintrag fasst die drei vergangenen Wochen in Kenia, Uganda und Tansania zusammen. Nach dem letzten, eher unangenehmen Vorfall durften wir den Rest unserer Überlandreise zum Glück ohne Probleme abschliessen.
Da in Kenia das Präsidentschaftsergebnis noch ausstand und nach den letzten Wahlen viele Menschen wegen Stammesdisputenums Leben kamen, beschlossen wir zügig von Kenia nach Uganda zu fahren. Wir liessen es uns dennoch nicht nehmen, den wunderschönen Baringo-See zu besuchen und zwei Tage dort zu campen. Die Natur da oben ist noch sehr intakt, so intakt, dass Wedi in der Nacht in seiner Hängematte von einem Nilpferd überrascht wurde und vor ihm flüchten musste. Für Ornithologen ist der See ein Paradies, unzählige Vögel in allen Formen und Farben sorgten auf Land und in der Luft für sehr viel Leben. Hier ein paar fotografische Eindrücke von dieser Arche Noah:
 |
| Scorpion |
 |
| Scorpion King |
 |
| Camp @ Lake Baringo |
 |
| fishing Fish Eagle, too fast for our lens |
|
In Baringo nahmen wir dann auch Abschied von unseren uns lieb gewordenen britischen Freunden. Die Jungs hatten in Uganda Arbeit in einem Spital in Aussicht. Den letzten Abend verbrachten wir deshalb standesgemäss bei einem Fondue von Gerber, das wir extra von der Schweiz her importiert haben. Hm, es gibt nichts besseres als geschmolzenen Käse in den Tropen!
 |
| Fondue fun |
 |
| See you guys and good luck on your way to Capetown (www.http://cornwalltocapetown.com/) |
Im grünen Uganda trafen wir dann einen alten Freund von uns, den guten Nil. Wir verbrachten einen wilden Tag auf ihm und liessen uns auf einem Boot die Stromschnellen herunterschleudern. Das Wasser war angenehm warm und ohne Krokodile oder Bilharziose!
 |
| the mighty river Nile |
 |
| Jackefruit camping |
Auf dem Weg in die südwestlichen Nationalpärke Ugandas überquerten wir dann endlich den Äquator. Nach so langer Fahrt war es ein schönes Gefühl zu wissen, dass wir die ganze Strecke auf dem Landweg absolviert hatten. Unser Ziel war der Queen Elisabeth Nationalpark, doch am Gate wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass unser Auto wegen seiner Schweizer Plakette statt $20 sagenhafte $200 kosten würde. Enttäuscht zogen wir unverrichteter Dinge von dannen. An alle Überlandreisenden: Ugandas Nationalpärke verlangen für ausländische Autos viel mehr als die Pärke in Keniaoder Tanzania.
 |
| yes! |
Wir beschlossen deshalb, ohne Auto den Kibale Nationalpark zu besuchen, der berühmt für seine Schimpansen ist. Die haarigen Kerle leben in Gruppen bis 100 Primaten und bewegen sich zu Boden wie auf den Ästen mit einer beneidenswerten Leichtigkeit. Momentan beginnt in Uganda gerade die Regenzeit und bei unserem Besuch kübelte es aus Eimern. Nach vier Stunden im Dschungel waren wir von oben bis unten durchnässt, alles, auch die Kamera, wurde in Mitleidenschaft gezogen und deshalb haben wir leider keine Bilder von den wilden Kerlen, sorry.
 |
| multitasking |
 |
| welding, again and again |
 |
| new springs, new shocks, again and again |
Nach einigen Werkstatt- und Partybesuchen in der Hauptstadt Kampala fuhren wir zurück nach Kenia und von da zu unserer letzten Destination: der Serengeti in Tansania. Berühmt ist die Serengeti für die Migration seiner 1.5 Millionen Gnus. Die Serengeti ist der einzige Nationalpark, der gross genug ist, den Gnus übers ganze Jahr genug Platz und Weideland zu bieten. Mit den Gnus ziehen auch immer wieder Zebras und natürlich alle Räuber mit. Es ist ein Spektakel und wir hatten in den drei Tagen unseres Besuchs die Chance, die Tiere hautnah zu erleben. Geschlafen wurde auf öffentlichen Campingplätzen, warum die sicherer sein sollte als der Rest des Parks entzieht sich unserer Kenntnis, denn es gab weder einen Zaun, noch Nachtwächter. Wie auch immer, der Park war und ist ein beeindruckendes Erlebnis und uneingeschränkt empfehlenswert.
 |
| Serengeti: where the hell are we?! |
 |
| beautiful handbag |
 |
| buffalo |
No comments:
Post a Comment